Amaranth und Quinoa sind sehr produktive und dabei genügsame Pflanzen. Je nach Bedingung werden sie innerhalb eines halben Jahres 50 cm bis über zwei Meter hoch und bilden Tausende von winzigen Samen an sehr großen, auffällig gefärbten Fruchtständen. Die Arten kommen mit wenig Wasser aus und wachsen auch in höheren und sehr hohen Bergregionen. Allerdings sind die meisten Kultivare nicht frostresistent.
Protein- Fettgehalt
Bei beiden Arten ist der wertvolle Keimling in Relation zum Stärkekörper groß. Dadurch ist der Protein- und Fettgehalt, sowie die Mineralstoffgehalte sehr hoch. Das Aminosäurespektrum ist äußerst günstig und das meist im Mangel befindliche Lysin ist überdurchschnittlich vorhanden. Das Fettsäurespektrum weist hohe Anteile an ungesättigten Fettsäuren auf, darunter Linolsäure und Alpha-Linolensäure, eine Fettsäure vom wertvollen W-3-Typ. Das in unserer Ernährung so oft im Mangel befindliche Magnesium erreicht Spitzengehalte. Calciumgehalte wie in Milch und hohe Eisengehalte wie in Hülsenfrüchten oder Ölsamen machen die beiden Pseudogetreide zu diätetisch wertvollen Nahrungsmitteln mit hoher Energiedichte. Sie sind also auch für Sportler geeignet.
Kosmetische Anwendungen
Da es sich nicht um Getreidearten handelt, sind die Körner glutenfrei und damit sogar für Zöliakiepatienten eine gesunde Alternative. Unabhängig vom Nahrungsmittelbereich gewinnt Amaranth in der kosmetischen Anwendung immer mehr Beachtung, was zurückzuführen ist auf sein angenehmes Eigengewicht und den Kühleffekt der winzigen Körner.
Genutzt werden vor allem die Samen der an Hirse erinnernden Körner, die zwar keine Getreidearten sind, diesen aber in Verwendung und Nährwert ähneln.
Die Nutzpflanze
Amaranth zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Bereits vor Jahrtausenden diente es in Südamerika als Grundnahrungsmittel sowie als Opfergabe für Götter. Lange Zeit galt die Pflanze des Amaranth als heilig. Inkas und Azteken glaubten in ihr die Quelle großer Kraft gefunden zu haben.
Durch die spanischen Eroberer wurde der Anbau verboten und die Felder vernichtet, um den Eingeborenenstämmen ihren Zusammenhalt, ihre Religion und ihre Energiequelle zu nehmen.
Anbau / Herstellung
Heute wird Amaranth nicht nur in Mexico sondern auch in anderen armen Bergregionen in Pakistan, Nepal und Indien angebaut um Mangelernährung und Hunger zu bekämpfen. In Anbauprojekten mit Kleinbauern in den Anden und Mexico wird inzwischen sogar für den Export nach Europa und in die USA produziert. Doch auch im Süden der USA, in Deutschland und Österreich wird heute erfolgreich Amaranth und Quinoa kultiviert
Der Name der senfkorngroßen Körner stammt aus dem Griechischen: Amaranthus bedeutet "unsterblich" bzw. "nicht welkend".

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Augendruck, Kopfschmerzen oder Migräne. Durch die Leichtkühlende Wirkung auch bei Fieber anzuwenden. Ebenso nach einem anstrengendem Tag oder zur
Meditation. Das Augenkissen passt sich sanft den Augen an wirkt beruhigend und entspannend nach der Arbeit am Computer, nach einer langen Autofahrt oder nach einem Sonnenbad.
DIE KÜHLENDE, ERFRISCHENDE WIRKUNG WIRD AUCH SIE ÜBERZEUGEN
Für die Füllung des Kissens verwenden wir ausschließlich Amaranth aus kontrolliert biologischem Anbau. Die winzigen Amaranth-Samen mit einem Durchmesser von etwa 1 mm haben eine (aufgelegt bei Zimmertemperatur) natürlich kühlende und abschwellende Wirkung sowie einen leichten
Akkupressureffekt.